Schadstoffe beim Holzofen vermeiden

Veröffentlicht am 01.12.2017

Draußen klirrende Kälte, drinnen ein loderndes Feuer im Kamin und eine dampfende Tasse Tee in der Hand - wer mag das nicht? Falsches Heizverhalten führt dabei leider oft zu hohen Feinstaubbelastungen der Atemluft, die der Gesundheit schaden können. Lesen Sie unseren kleinen Feuerratgeber.

Richtig Heizen mit Holz
Wie heizt man richtig? Zunächst ist es wichtig den geeigneten Brennstoff zu verwenden. Beschichtetes Holz, Verpackungsmaterialien oder Papierbriketts haben im Kamin nichts zu suchen. Das Holz muss mindestens zwei Jahre abgelagert sein und darf maximal 20 Prozent Restfeuchte enthalten. Auch Holzpellets müssen trocken sein. Die geringe Restfeuchte garantiert eine schadstoffarme Verbrennung und eine besonders effiziente Energieausbeute.

Anfeuern: Schritt für Schritt
Neben dem passenden Brennstoff ist noch ein weiterer Faktor von Bedeutung: Sauerstoff. Zu wenig Sauerstoff erzeugt zu viel Asche und schädliche Abgase. Zum Anfeuern sollte deshalb die Luftklappe am Kamin ganz geöffnet werden. Der Anzünder wird auf den Rost im Feuerraum gelegt. Darüber wird Reisig oder kleines Anzündholz geschichtet. Den Anzünder anbrennen und fünf bis zehn Minuten warten, bis das Feuer stabil brennt. Währenddessen kann zusätzlich die Ofentür offen oder angelehnt bleiben. Danach können Holzscheite nachgelegt werden, die Ofentür geschlossen und die Sauerstoffzufuhr gedrosselt werden.

Tipp: Sobald die Flammen gleichmäßig und stabil brennen, ist die Luftzufuhr richtig eingestellt und es entstehen keine schädlichen Verbrennungsgase. Ein weiteres Indiz für sauberes Heizen ist feine weiße Asche, ohne unverbrannte Holzreste.




Bildquellen:
Schadstoffe beim Holzofen vermeiden: Christine Braune / pixelio.de

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