Der Möbelcoach: Holzterrasse aufarbeiten

Veröffentlicht am 01.06.2016

Mit Holzterrassen verhält es sich wie mit dem Menschen: Mit der Zeit werden sie grau. Für das Holz ist das nicht weiter problematisch – mit der Zeit könnten Moose, Pilze und Algen das Holz befallen und zerstören. Eine Kosmetikkur hilft die Lebensdauer zu verlängern.

Die Holzterrasse arbeitet man am besten dann auf, wenn die Dielen komplett trocken sind und für die nächsten 24 Stunden kein Regen in Sicht ist.

1. Zunächst wird die Terrasse gereinigt. Mit einem speziellen Terrassenreiniger geht das unkompliziert und schnell. Der Reiniger wird meistens im Wasser gelöst und auf die Terrasse aufgebracht. Nach einer produktabhängigen Einwirkzeit werden die Terrassendielen abgeschrubbt, um Schmutz zu lösen. Danach mit klarem Wasser nachspülen und trocknen lassen.

2. Als nächster Schritt empfiehlt sich eine Holzschutzimprägnierung. Die Lösung wird mit einem Pinsel aufgetragen und muss für maximal 24 Stunden trocknen. Die Imprägnierung verhindert, dass Algen, Moos und Schimmel die Terrassendielen befallen.

3. Zuletzt muss die Holzfarbe aufgefrischt werden. Die Terrasse ist jetzt zwar gereinigt und vor Wind und Wetter besser geschützt, aber erstrahlt immer noch nicht im neuen Glanz. Mit speziellem Terrassenöl gewinnt das Holz seine natürliche Holzfarbe zurück. Das Öl wird mit einem fusselfreien Baumwolltuch dünn auf die trockene Oberfläche aufgetragen. Dabei sollte gleichmäßig gearbeitet und Ölpfützen vermieden werden. Nach einer Trocknungszeit von etwa 30 Minuten kann ein zweiter Anstrich das Ergebnis noch verbessern.

Das Vergrauen der Terrasse wird sich so niemals aufhalten lassen, aber mit entsprechender Pflege lebt das Holz länger und bleibt schön.




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