Die Holzterrasse für den Sommer

Veröffentlicht am 15.04.2014
Holz als Terrassenbelag? Aber sicher: Holz macht Außenbereiche nicht nur gemütlich, sondern punktet auch mit Robustheit und Langlebigkeit. Lesen Sie, welche Hölzer Wind und Wetter am Besten überstehen.

Hölzer aus der Heimat
Dem ökologischen Fußabdruck zuliebe empfehlen wir die Terrasse mit einheimischen Hölzern statt mit tropischem Hartholz zu belegen. Vorab ist es wichtig zu wissen, wie stark der Terrassenbelag der Witterung ausgesetzt wird. Schützt ein Terrassendach vor Sonne und Regen, reicht ein Holz der Dauerhaftigkeitsklasse 3-4. Terrassenbeläge, die keinen Schutz haben, sollten besser aus Holz der Dauerhaftigkeitsklasse 1-2 bestehen. Die Dauerhaftigkeitsklasse gibt Auskunft über die Robustheit gegen Umwelteinflüsse wie Regen, Schnee, Hagel oder Sonne.

Eiche (Klasse 2): Gehört zu den dauerhaftesten heimischen Hölzern und ist auch ohne Imprägnierung besonders witterungsbeständig. Verwendet wird das Kernholz mit seiner hellgelblich-braunen bis gelbrötlichen Farbe.

Robinie (Klasse 1-2): Robinie ist genauso robust wie das populäre Tropenholz. Fachlich verlegt hält es gut und gerne 20 Jahre - auch ohne regelmäßige Pflege. Zu Beginn ist das Holz eher grünlich-gelblich. Durch die Sonne erhält es aber schnell einen warmen Braunton.

Lärche (Klasse 3-4): Das harte Nadelholz ist auch unbehandelt robust und widerstandsfähig. Seine Harze sind wasserabweisend und es splittert nicht sonderlich. Unbehandelt wird es gräulich, regelmäßiges Ölen erhält den warmen Farbton.

Kiefer (Klasse 4): Unbehandelt ist Kiefernholz nicht für den Außenbereich geeignet. Nur eine Tiefenimprägnierung macht es widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse. Für lange Haltbarkeit sollte es regelmäßig geölt werden.

Glatt hat Vorteile
Geriffelte Terrassendielen sind meistens beliebter als glatte. Dabei bieten glatte Oberfläche einige Vorteile: Glattes Holz splittert weniger, es lässt sich leichter reinigen und kann öfter mal nachgeschliffen werden. Für Algen und Pilze gibt es kaum Angriffsfläche, was gleichzeitig verhindert dass das Holz im nassen Zustand rutschig wird. Als Entscheidungshilfe empfehlen wir Ihnen verschiedene Holzdielen live anzuschauen, anzufassen und barfuß darüber zu laufen.




Bildquellen:
Die Holzterrasse für den Sommer: Rainer Sturm / pixelio.de

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