Schneidebrett aus Holz - besser als ihr Ruf

Veröffentlicht am 02.06.2014
Schneidebretter sind in jeder Küche ein alltägliches Hilfsmittel, um Gemüse, Fleisch und Obst zu zerkleinern. Profiköche schwören auf Schneidebretter aus Holz, obwohl sich die Behauptung hält, dass Holzbretter unhygienisch sind. Stimmt das?

Holz besitzt antibakterielle Wirkung
Holz, Kunststoff, Glas oder Stein: Bei der Materialauswahl des Schneidebretts rangiert Holz oft auf dem letzten Platz. Dabei sind Holzschneidebretter hygienischer als ihr Ruf. Untersuchungen bestätigen, dass auf Holzbrettern weniger Bakterien zu finden sind als auf Kunststoff-Schneidebrettern. Zum einen trocknet Holz viel schneller als Kunststoff, zum anderen besitzt Holz eine antibakterielle Wirkung. Während sich in den Schnittstellen des Kunststoff-Schneidebretts Bakterien festsetzen, bleiben Holzbretter davon verschont: Durch die Schnitte im Holzbrett wird immer wieder Gerbsäure freigesetzt, die Bakterien abtötet. Kiefernholz erzielt hier die beste Wirkung. Schneidebrettchen aus Glas oder Stein sind zwar noch hygienischer, aber schwer und unhandlich und nutzen Küchenmesser zu stark ab.

Reinigung & Pflege
Nachteilig an Holzbrettern ist, dass sie nicht in der Spülmaschine gereinigt werden können. Nach Gebrauch mit kaltem Wasser abgeschrubbt und mit heißem Wasser nachgespült, geht das Spülen trotzdem fix. Für die extra Portion Pflege und einen satten Farbton, sollten Holz-Schneidebretter von Zeit zu Zeit mit einem Speiseöl (Olivenöl) nachgeölt werden.




Bildquellen:
Schneidebrett aus Holz - besser als ihr Ruf: gänseblümchen / pixelio.de

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