Ströbel-Tipp: Schwedenfeuer selber bauen

Veröffentlicht am 25.10.2016

Ein Schwedenfeuer sieht zauberhaft aus und ist ein besonderes Highlight im Herbst und Winter. Alles was Sie dafür brauchen ist ein Baumstamm und eine Axt. Lesen Sie, wie Sie ein Schwedenfeuer ganz leicht selbst bauen können.

Die Baumfackel aus Schweden
Der Geschichte nach kam das Schwedenfeuer vermutlich mit den schwedischen Soldaten im dreißigjährigen Krieg nach Deutschland. Das spezielle Feuer hatte den Vorteil, dass kein Holz mitgeschleppt werden musste. Die Soldaten schlugen die Stämme einfach frisch vor Ort. Wer ein Schwedenfeuer selbst bauen will braucht eine Axt und einen Stamm, vorzugsweise aus Nadelholz: Kiefer, Fichte oder Tanne sind bestens geeignet. Laubhölzer glimmen eher und sind daher keine gute Wahl.

So funktioniert es:
Für ein Schwedenfeuer brauchen Sie einen 50 bis 100 cm langen entasteten Baumstamm mit einem Durchmesser von 30 bis 50 cm. Gut abgelagertes Holz raucht beim Verbrennen nicht und lässt sich problemlos anzünden. Mit der Motorsäge wird jetzt ein senkrechtes Kreuz in den Stamm gesägt. Unten sollte ein Sockel stehen bleiben. Die entstandenen Schlitze wirken wie ein Kamin und saugen Sauerstoff an. Dadurch brennt die Fackel von innen nach außen, über mehrere Stunden. Zum Anzünden klemmen Sie eine Anzündhilfe oben in das entstandene Kreuz und zünden es an. Achten Sie darauf, Ihr Schwedenfeuer auf eine feuerfeste Unterlage zu stellen. Am Ende der Brennzeit fällt der Stamm nämlich auseinander.




Bildquellen:
Ströbel-Tipp: Schwedenfeuer selber bauen: Ulrich Kuhn / pixelio.de

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