Treppenarten im Detail

Veröffentlicht am 13.03.2017

Sie verbinden Stockwerke miteinander und prägen die Innenarchitektur eines Hauses: Die Treppe. Ob Wendeltreppen, Einholmtreppen oder Spindeltreppen: Welche Treppenarten gibt es?


Notwendige und nicht notwendige Treppen
Laut Bauordnungsrecht (DIN 18065 Gebäudetreppen) wird zwischen notwendigen Treppen und nicht notwendigen Treppen unterschieden. Notwendige Treppen sind Treppen, die zwingend vorhanden sein müssen und alle Stockwerke miteinander verbinden. Nicht notwendige Treppen sind Treppen, die nicht unbedingt für den Fluchtweg benutzt werden, so wie Boden-, Leiter-, oder Steiltreppen.

Die häufigsten Treppenarten
Die Wangentreppe wird vermutlich am häufigsten eingesetzt. Es gibt eingestemmte und aufgesattelte Modelle. Eingestemmt bedeutet, dass die Stufen auf beiden Seiten in die Holzwangen versenkt werden. Die Treppe wirkt wie aus einem Guss. Dabei gibt es offene Varianten, bei denen man unten durchschauen kann und geschlossene Modelle. Bei den aufgesattelten Treppen liegen die Stufen auf den Wangen auf und werden gedübelt oder geleimt.

Holmtreppen sind aufgesattelte Treppen, bei denen die Stufen auf zwei Holmen aufliegen. Es gibt auch sogenannte Mittelholmtreppen, bei denen die Stufen auf einem Mittelholm aufliegen. Diese Treppen sind besonders für den Wohnraum geeignet und bringen eine gewisse Leichtigkeit in den Raum. Zur Sicherheit werden die Stufen an den Seiten mit Bolzen abgesichert. In modernen Häusern werden oft Tragbolzentreppen eingesetzt, die frei in den Raum hineinragen. Hier werden die Stufen nur an einer einseitigen Wange oder einem Holm befestigt und mit Abstandsbolzen an der Wand gehalten.

Faltwerktreppen und Spindeltreppen
Faltwerktreppen sind ohne tragende Wangen und werden direkt an der Wand befestigt. Die Tritt- und Setzstufen gehen nahtlos ineinander über. Diese Treppenvariante hat einen besonders architektonischen Reiz und fügt sich besonders gut in ein puristisches Wohnambiente ein. Spindeltreppen stehen dagegen frei im Raum. Die Stufen werden an der Spindel, der tragenden Mittelstütze befestigt. Dadurch ist sie frei im Raum platzierbar und wird gerne beim Dachausbau eingesetzt. Besonders edel wirkt diese Treppenart in Kombination mit Holzstufen und Metallspindel.




Bildquellen:
Treppenarten im Detail: RainerSturm / pixelio.de

Direkter Dialog mit uns

Unsere Geschäftszeiten

Montag bis Donnerstag: 07.00 bis 16.30, Freitag 07.00 bis 13.00
oder nach Vereinbarung auch samstags.

So finden Sie uns

© 2012 Ströbel Schreinerei und Möbelbau